…Es ist eines von jenen rund 300
Festivals,…,in der man zuweilen von künstlerischen Leistungen
überrascht wird,
die sich nicht verstecken müssen hinter der Qualität, wie sie
an berühmten Festivalorten wie Salzburg oder Bayreuth geboten wird…
(Darmstädter Echo,
18.7.2008, Alexander U. Martens)

…So wird man derzeit auf deutschen
Bühnen schwerlich anderswo eine überzeugendere „Rigoletto“
Produktion erleben können.
Eine intelligente, psychologisch durchdachte, von keiner bemühten
Originalität angekränkelte
und doch alles andere als konventionelle Inszenierung (Verena von
Kerssenbrock, verantwortlich
auch für das genial einfache wie beredte Bühnenbild)…
(Darmstädter Echo,
18.7.2008, Alexander U. Martens)
Rigoletto: Jooil Choi
…die Herren des Festivalchores Gut
Immling – ein Laien-Ensemble auf höchstem Niveau,
dem diese Inszenierung auch noch eine tänzerische
Beweglichkeit abverlangt,
die manchen gestandenen Opernchor ziemlich alt aussehen lässt…
(Darmstädter Echo,
18.7.2008, Alexander U. Martens)
Marullo: Alexander Eschig, Borsa: James Wood, Chor
Zu den zahlreichen
Höhepunkten
dieses Sommers gehörte eine eindrucksvolle Inszenierung
von Giuseppe
Verdis Oper Rigoletto. Regie führte Verena von Kerssenbrock, die
auch
für das Bühnenbild
verantwortlich zeichnete und in dieser
Doppelfunktion eine Aufführung von großer dramatischer
Geschlossenheit
und überzeugender darstellerischer Konsequenz schuf. Auf der
weiten,
offenen Bühne gelang es ihr,
die wechselnden Schauplätze, die
kontrastierenden Szenen einem Gesamtkonzept einzuordnen,
das in sich
schlüssig war und dem Zuschauer nicht nur den dramatischen Verlauf
sondern auf viele psychologische Feinheiten,
die in einer pauschalen
Aufführung oft untergehen, überzeugend und nachvollziehbar zu
vermitteln.
(Klassik
Heute, 14.08.2008, Cornelius Eberhardt)
Lichteffekte, die Farben der
von der Deutschen Meisterschule für Mode in München
hergestellten
Kostüme,
vor allem aber die differenzierte Personenführung und
Charakterisierung der Rollen
ließen den Abend zu einem großen
Opernerlebnis werden.
(Klassik
Heute, 14.08.2008, Cornelius Eberhardt)
Rigoletto: Jooil Choi, Sparafucile: Jacek Janiszewski
Mehr als berührend ist dieser
Rigoletto angelegt – er ist kritisch und zum Nachdenken inszeniert!
Die Regisseurin, die auch für das hervorragende Bühnenbild
verantwortlich zeichnet,
hat viele ihrer Gedanken über die - damals wie heute – marode
Gesellschaft umgesetzt.
Rot steht bei ihr für die Farbe des dominanten lüsternen
Herzogs.
Rot ist sein Reich, ein Refugium aus Treppen und Leitern auf denen man
(gesellschaftlich) auf – oder absteigen kann.
Mancher ist bereits gescheitert und gestrandet. Wer in den Bann
des verwöhnten Herzogs gerät passt sich – farblich – an.
(Echo
Rosenheim, 09.07.2008, Adelheid
Wanninger)
Gilda.
Gi
G
Gilda: Petya Ivanova
G
Mit ihren Bühnenbildern und
den ausdruckstarken Kostümen,
die in Zusammenarbeit mit Schülern der
deutschen Meisterschule für Mode, München entstanden,
schuf Verena von
Kerssenbrock einen großartigen, symbolistischen
und teils bewusst
beklemmenden Rahmen für die Darstellung.
(Echo
Rosenheim, 09.07.2008, Adelheid
Wanninger)
Bors
a
Borsa: James Wood,
Herzog: Alexandru Badea
…Mit sicherem Gespür
für
Effekte und starke Bilder hat Regisseurin Verena von Kerssenbrock
die
Bühne der Reithalle von Gut Immling an der Rückwand mit einer
breiten
roten Treppe bestückt.
Gilda, schon tödlich verletzt, windet sich in
der letzten Szene auf dieser Himmelsleiter hinauf – mit aller Macht weg
von ihrem Vater,
der sie vergeblich zu halten versucht. Ganz oben, an
der Stelle, die dem Herzog zuvor als Schlafstätte gedient hat,
stirbt
sie ihren Opfertod.
Ihr glutrotes Licht getaucht auch der Hof von
Mantua, glutrot die fantasievollen Kostüme der Hofgesellschaft
–
gleichgeschaltete, entmenschlichte Narren eines zynischen Diktators.
Sie werden von oben getreten – und treten nach unten weiter….
(Bayern 4
Klassik, „Allegro“, 07.07.2008, Michael Atzinger)
Marullo: Alexander Eschig, Rigoletto: Jooil Choi
Hochkarätige Rigoletto-Premiere
Jubelnder Beifall für die
glanzvolle Besetzung und herausragende Inszenierung
(Echo
Rosenheim, 09.07.2008, Adelheid
Wanninger)
G
Rigoletto: Jooil Choi, Gilda:
Petya Ivanova
…Sie alle, zusammen mit
den weiteren Protagonisten sowie dem großartigen Männerchor,
der nicht nur stimmgewaltige sondern auch schauspielerische
Leistung bot, reihten sich gemeinsam
mit den Münchner Symphonikern unter der temperamentvoll
musikalischen leitung von Georg Schmöhe
zu einer nahtlos hochkarätigen Aufführung ein, für
die es viel Beifall und Standing Ovations gab….
(Echo
Rosenheim, 09.07.2008, Adelheid
Wanninger)
Sparafucile: Jacek Janiszewski, Maddalena: Kinga Dobay
Rigoletto: Jooil Choi, Gilda: Petya
Ivanova
…Stage setting and scenery
were by Verena von Kerssenbrock, which was good.
Last year, when she
was not working in Immling, some of the more striking visual elements
of the immling operas were sorely missing....
(Mvdaily.com,
09.07.2008, Tess Crebbin)
R
Rigoletto:
Joiil Choi
In this Rigoletto, we have von
Kerssenbrock at her best again: the tension – clad death scene of
Gilda, for instance,
where she crawls , dying and
bleeding, up a staircase toward her beloved Duke while Rigoletto holds
on to her veil dragging behind,
in the attempt to keep her with him and among the living, only to
have her collapse,
dead of course, at the top before she finds out that the Duke is
not even there.
(Mvdaily.com,
09.07.2008, Tess Crebbin)
GG
Gilda: Petya Ivanova, Rigoletto: Jooil Choi
There is also the typical and
charming von Kerssenbrock note of having the chorus walking offstage
and singing in the midst of the audience– opera to feel and touch, so to
say –
and the chilling effect of bodies strewn all over scaffolding as the
perfect setting
for an opera featuring murder and hired assassins….
(Mvdaily.com,
09.07.2008, Tess Crebbin)
Rigoletto: Jooil Choi
…Verena von Kerssenbrocks
präzis gearbeitete “Rigoletto” Inszenierung machte alle zu Narren….
(Opernwelt,
9/10 2008, Simone von Büren)

DVDDVD der Aufführung auf Anfrage!